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James Krüss in Beats: Sprachförderung mit Musik in Klausenburg

James Krüss in Beats: Sprachförderung mit Musik in Klausenburg

Wie klingt ein Gedicht von James Krüss, wenn Jugendliche daraus gemeinsam einen Song entwickeln?

Dieser Frage gingen wir beim Lyrikfest 2026 in Klausenburg (Rumänien) nach. In zwei Workshops arbeiteten Schülerinnen und Schüler verschiedener deutschsprachiger Schulen aus Siebenbürgen kreativ mit den Gedichten „Der Zauberer Korinthe“ und „Der Garten des Herrn Ming“.

Auf Grundlage vorbereiteter musikalischer Ideen entstanden gemeinsam mit den Jugendlichen eigene Arrangements, die sie mit Gesang, Instrumenten und sprachlicher Performance umsetzten. Viele Teilnehmende brachten bereits musikalische Vorerfahrungen mit, sodass innerhalb kurzer Zeit kleine Ensembles und sogar bandähnliche Besetzungen entstehen konnten.

Neben der Vertonung der Gedichte standen Übungen zu Sprachrhythmus, Aussprache und performativem Sprechen im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler erlebten, wie Musik dabei helfen kann, deutsche Sprache lebendig werden zu lassen und Hemmungen beim Sprechen abzubauen.

Besonders beeindruckt hat mich die Offenheit, Kreativität und Motivation der Jugendlichen. Gemeinsam wurde musiziert, experimentiert, gesprochen und gesungen. So entstanden innerhalb weniger Stunden zwei musikalische Umsetzungen von James-Krüss-Gedichten, die im Rahmen des Lyrikfests veröffentlicht wurden.

Mein herzlicher Dank gilt den beteiligten Schülerinnen und Schülern, den engagierten Lehrkräften, insbesondere Viola Szabó und ihrem Team, sowie der Apáczai-Csere-János-Schule und allen Partnern des Lyrikfests für die hervorragende Zusammenarbeit und Gastfreundschaft.